Gemäß § 50 BImSchG (Bundes-Immissionsschutzgesetz) sind bei raumbedeutsamen Planungen die einzelnen Flächen so anzuordnen, dass schädliche Umwelteinwirkungen auszuschließen sind. Dies gilt auch für den Lärmschutz, weshalb der Aspekt "Lärm" bereits in der Bauleitplanung in ausreichendem Maße berücksichtigt werden muss.

 

Insbesondere bei großen Gewerbegebieten, auf denen mehrere Gewerbebetriebe angesiedelt werden sollen, kann eine Schallkontingentierung gemäß DIN 45691 von Vorteil sein. Mit einer Schallkontingentierung wird verhindert, dass der erste sich ansiedelnde Gewerbebetrieb ein zu großes Geräuschkontingent erwirkt. Dies kann dazu führen, dass die übrigen Gewerbeflächen nicht mehr ausreichend vermarktet werden können, da unter Umständen nur noch sehr leise Betriebe angesiedelt werden können.

 

Mit Hilfe einer Schallkontingentierung werden die einzelnen Geräuschanteile bereits im Bebauungsplan festgelegt, so dass für alle Flächen ein ausreichendes Schallkontingent zur Verfügung steht. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die Schutzziele im Bereich der Anwohner stets eingehalten werden. Dabei darf die Schallkontingentierung nicht zu schematisch angewendet werden. So ist es bspw. nicht sinnvoll anzunehmen, dass alle Gewerbebetriebe zum gleichen Zeitpunkt ihre maximale Geräuschimmissionen verursachen.

 

  • Die BeSB GmbH bietet zu diesem Themenkomplex die folgenden Leistungen an:
  • Beratung der Städteplaner und Architekten im Hinblick auf eine schalltechnische Optimierung der Planungen
  • Durchführung von Schallimmissionsprognosen
  • Erstellung von schalltechnischen Gutachten
  • Erstellung von Schallpegelverteilungsplänen
  • Durchführung einer Schallkontingentierung gemäß DIN 45691 (sofern notwendig und sinnvoll)
  • Vertretung des Aspektes "Schall" in Bürgerversammlungen und Gemeindevertretungen.

Kontakt: Dipl.-Ing. Stefan Becker  +49 30 844 908-14   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

schallkontingentierungSchallkontingentierungsplan

 

gutshof_200pxUmwidmung eines ehemaligen Gutshofs zum Kulturzentrum mit Freilichtbühne, Schallpegelverteilungsplan